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Kalte Grau- und Beigetöne, die mit Gelassenheit und einem Gefühl der Ruhe assoziiert werden, waren einst die bevorzugte Farbwahl für Schlafzimmer, doch im Jahr 2026 entscheiden sich Designer für weitaus charaktervollere, persönlichkeitsorientiertere Töne.
Wir alle möchten, dass sich unsere Schlafräume ruhig anfühlen, aber das bedeutet nicht, dass die Farben unseres Schlafzimmers langweilig sein müssen. Wir verabschieden uns offiziell vom tausendjährigen Grau, das vor einem Jahrzehnt die Schlafzimmer beherrschte. Auch wenn Neutraltöne immer noch Teil der Farbtrends für Schlafzimmer im Jahr 2026 sind, werden sie als wärmere, sattere Farbtöne neu erfunden, die Schlafzimmer umhüllen, anstatt sie zu entblößen.
1. Coole Grautöne
Tea Green von Edward Bulmer bringt das richtige Maß an Wärme und Lebendigkeit in dieses gemütliche, von Studio Flora entworfene Schlafzimmer.
„Wir glauben, dass die Ära des kühlen Schlafzimmers in hellem Greige vorbei ist“, erklärt Flora Slater, Gründerin von Studio Flora London. „Dieser besondere Farbton, der irgendwo zwischen Grau und Beige liegt und verspricht, ‚zu allem‘ zu passen“, passt in der Regel zu nichts. Dadurch entstehen Schlafzimmer, die sich ungelöst anfühlen, als wäre die Entscheidung nie ganz getroffen worden.“
Stattdessen ersetzen sanftere Neutraltöne im Jahr 2026 Grau. „Was wir stattdessen lieben, ist echtes Farbengagement.“ In einem unserer letzten Schlafzimmer (siehe Abbildung oben) haben wir die Nut- und Federverkleidung in einem sanften Salbeigrün bis zur Dado-Höhe gestrichen, was dem Raum sofort ein Gefühl von Identität und Gemütlichkeit verlieh. „Das rotgestreifte, gepolsterte Kopfteil drückt sich auf eine Weise dagegen, wie es an einer sicheren, grauen Wand einfach nie der Fall wäre.“
Salbeigrüne Farben wie Tea Green von Edward Bulmer (verwendet in Floras Schlafzimmerprojekt) oder Pigeon von Farrow & Ball verleihen einem Schlafzimmer viel mehr Tiefe, als es ein kühles Grau jemals könnte. „Die Farben, von denen wir uns verabschieden, sind alles, was sich bewährt“, fügt Flora hinzu. „Im Jahr 2026 brauchen Räume einen Standpunkt.“ Verpflichte dich zum Salbei, verpflichte dich zum Rouge, verpflichte dich zur Terrakotta, aber verpflichte dich nicht zur Farbe, die alles sein will und am Ende nichts ist.‘
2. Beige
Tauschen Sie langweiliges Beige gegen wärmeres Rosa aus, wie zum Beispiel Fresh Peach von Benjamin Moore, das die Wände dieses beruhigenden Schlafzimmers schmückt.
Während neutrale Schlafzimmer immer beliebt sein werden, dominieren Beige und Taupe die diesjährigen Farbtrends nicht mehr.
„Wenn es um die Farbtrends für Schlafzimmer im Jahr 2026 geht, werden die traditionell beliebten Beige- und Grautöne nach und nach von den ‚neuen‘ Neutraltönen mit rosa und roten Untertönen überholt“, erklärt Helen. „Diese Farbtöne verleihen dem Schlafzimmer einen Hauch von Wärme und bilden gleichzeitig die perfekte Grundlage für ein entspanntes, neutrales Design.“
Beigetöne werden durch kräftigere Rosa- und Terrakottatöne ersetzt, die neutral wirken, aber weitaus auffälliger sind. „Putzrosatöne wie Whispering Peach 2014-60 und Venetian Portico AF-185 passen perfekt zu diesem Look.“ Die sanften, düsteren Rosétöne verleihen beiden eine wunderbare, erdige und geerdete Atmosphäre, perfekt für ein Schlafzimmer, in dem wir uns entspannen und erholen können.“
3. Moody Shades
Dieses Schlafzimmer verfügt zwar über beige Wände, der Farbton ist jedoch so reichhaltig, dass er weitaus intensiver wirkt als Beige und Taupe im Stil eines Musterhauses.
„Dunklere, sehr gesättigte Töne, die einen stimmungsvollen Raum schaffen, kommen allmählich aus der Mode“, sagt Innenarchitekt Barrett Oswald. „Für einen Raum, in dem man sich tatsächlich entspannen möchte, können sie sich etwas schwer anfühlen.“
Während das Dekorieren mit stimmungsvollen Farben den behaglichen Bibliotheken oder Familienzimmern Fülle und Wärme verleiht, können sie für Schlafzimmer, die auf Beruhigung und Behaglichkeit ausgelegt sind, etwas zu umfassend wirken.
„Stattdessen tendieren Schlafzimmer eher zu wärmeren Farbtönen, zu helleren, helleren Rückzugsorten und zu Räumen, die sich entspannter und lebenswerter anfühlen.“ Weichere Neutraltöne, gedämpfte Farben und zusätzliche Textur, insbesondere durch Tapeten in frischen Tönen, verleihen dem Raum Tiefe, ohne dass man sich auf eine dunkle Farbe verlassen muss, die die ganze Arbeit erledigt.“
Wärmere Grautöne wie Elephant Breath von Farrow & Ball oder Pinky Beige von Sherwin-Williams sorgen für eine Balance aus Luftigkeit und Tiefe, die nicht übermäßig stimmungsvoll wirkt.
Kühle, leblose Lackfarben, denen es an Tiefe mangelt, sind dieses Jahr offiziell erhältlich. Stattdessen entscheiden sich Innenarchitekten für Farben mit Substanz und Lebendigkeit und greifen zu erdigeren, geerdeten Farbtönen, die neutral, aber auffällig wirken. Am anderen Ende des Spektrums verabschieden wir uns auch von allzu satten Tönen, die im Schlafzimmer eher dominieren als beruhigen.
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