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Farbe und Möbel sind entscheidend für die Gestaltung eines Wohnzimmers, das zu Ihrem Zuhause passt, aber die von Ihnen gewählte Aufteilung ist wohl ebenso entscheidend. Genauso wie Lewis Hamilton, dessen Tribeca-Wohnung als ultimative Blaupause für ein offenes Wohnen dient. Ich habe diesen Raum zum ersten Mal im Dezember 2024 gesehen und jetzt, über ein Jahr später, ist er immer noch einer der intelligentesten Grundrisse, die ich je in einem Promi-Haus gesehen habe.
Wenn die Idee für ein offenes Wohnzimmer nicht gut geplant ist, kann der Raum überwältigend wirken und Koch- und Wohnbereich verschmelzen. Bei unterschiedlichen „Zonen“ (wie im Haus von Lewis Hamilton gezeigt) entsteht jedoch das Gefühl getrennter Räume ohne Wände.
Im Fall von Lewis verwendet er zwei graue Sessel, um eine gesprächige Sitzordnung zu schaffen, die sich perfekt zum geselligen Beisammensein eignet. Gleichzeitig dient ein großflächiger Teppich als Abgrenzung im „Esszimmer“, das von der Küche ausgeht. Es ist perfekt für diejenigen, die gerne Gastgeber sind – so können Gespräche während des Kochens fortgesetzt werden.
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Der Wohnbereich von Lewis Hamilton ist eine Meisterklasse in Sachen Zoneneinteilung und ihren Vorteilen. Es ist daher keine Überraschung, dass Designer feststellen, dass diese Gestaltung trotz des gegensätzlichen Interesses an Wohnzimmern mit gebrochenem Grundriss immer beliebter wird.
„Offenes Wohnen erfreut sich immer noch großer Beliebtheit, auch wenn in letzter Zeit der Trend zu stärker unterteilten Bereichen innerhalb dieser offenen Räume geht“, kommentiert Designerin Molly Chandler. Viele Menschen beginnen oft mit ihrer Küche, aber wie Molly (und Lewis) uns daran erinnern, ist das Wohnzimmer genauso wichtig.
„Wir sehen neutralere Designs in der Küche und eine gemütlichere, stimmungsvollere Farbpalette im Wohnbereich, der jetzt oft als „gemütlich“ bezeichnet wird. Um dies zu erreichen, entscheiden sich Menschen, die neue Immobilien bauen, dafür, innerhalb dieser Räume kurze Mauern zu errichten, um deutliche Trennungen zwischen dem sozialen Raum und dem Abwicklungsbereich zu schaffen“, sagt sie.
„Auch die Nutzung der Höhe erfreut sich wieder großer Beliebtheit, etwa über 2 oder 3 Stufen, die in den Wohnraum führen.“ Dies ermöglicht immer noch ein helles, luftiges Zuhause, schafft aber eine deutliche Trennung zwischen den einzelnen Zonen.“
Abschließend sollten wir darüber nachdenken, wie wir den Mangel an Wandfläche zu unserem Vorteil nutzen können (und sicherstellen, dass wir mehr private Bereiche haben).
„In offenen Räumen mangelt es oft an Platz an den Wänden, daher können kurze Wandteiler wirklich hilfreich sein, um etwas mehr Trennung zu schaffen, ohne zu viel Licht wegzunehmen.“ „Ob diese aus der Wand herausgebaut sind oder eine Trennwand aus Holzlatten oder Stoff sind, sie können ein schönes Element schaffen und sind praktisch für zusätzlichen Platz“, sagt Molly.
Letztendlich zeigt Lewis‘ Wohnzimmer, dass ein gut gestalteter offener Raum auf klare Gestaltungsmöglichkeiten angewiesen ist. Durch die Verwendung von Möbeln und Teppichen fühlt sich sein Raum organisiert, komfortabel und leicht an, um sich darin zu unterhalten. Dies ist eine praktische Erinnerung daran, dass sich sogar ein offenes Wohnen sowohl gesellig als auch angemessen privat anfühlen kann, wenn ein Bereich einen klaren Zweck hat.