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Nachdem sie ihr Handwerk bei einigen der renommiertesten Designfirmen Londons verfeinert hatte, gründete unsere Gewinnerin von Next in Design 2025, Rachael Gowdridge, 2021 ihr gleichnamiges Studio mit dem Ziel, Innenräume zu schaffen, die vielschichtig, zeitlos und ausdrucksstark sind.
Ihre erste Rolle im David Collins Studio weckte in ihr die Liebe zum Detail. Im Martin Brudnizki Design Studio lernte sie, dass „jede einzelne Zierleiste und jeder einzelne Lampenschirm sorgfältig durchdacht wurde“ und entwickelte gleichzeitig Fachwissen für maßgeschneiderte Möbel. „Man lernt alles über Maße, Füllung und die Grundlagen, die Möbel funktionsfähig machen.“ „Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn ein Tisch die falsche Höhe hat.“
Später arbeitete Rachael in Ennismore an Hotels wie The Hoxton und Gleneagles und vertiefte so ihr Verständnis dafür, wie Design Schönheit und Zweckmäßigkeit in Einklang bringt.
Heute leitet sie ihr eigenes Büro und konzentriert sich darauf, Epochen zu verschmelzen, um Räume zu schaffen, die sich sowohl natürlich als auch dauerhaft anfühlen. „Ich mag es nicht, wenn die Dinge zu modern oder zu traditionell wirken“, erklärt sie. „Durch die Kombination eines Sideboards aus den 1950er-Jahren mit einem Stuhl aus dem 20. Jahrhundert wirkt es eher zeitlos als gekünstelt – als wäre es auf natürliche Weise entstanden und könne sich im Laufe der Jahre weiterentwickeln.“ Vintage-Stücke stehen im Mittelpunkt ihres Ansatzes und werden sowohl wegen ihrer Individualität als auch wegen der seltenen Materialien geschätzt, die in der früheren Handwerkskunst oft verwendet wurden.
3 wichtige Designregeln mit Rachael Gowdridge
1. Lassen Sie die Architektur führen
Bevor Sie etwas Neues hinzufügen, orientieren Sie sich an dem, was bereits vorhanden ist – Proportionen, Formgebung, Patina und Licht. Reagieren Sie auf diese Details, anstatt mit ihnen zu konkurrieren. Sobald die Grundlagen geschaffen sind, können Sie mit der Schichtung zeitgenössischer Stücke beginnen, die sich wie eine natürliche Erweiterung und nicht wie eine Unterbrechung anfühlen.
2. Epochen durch Materialität vermischen
Beim Heritage Design geht es nicht darum, ein Museumsstück zu schaffen; Es geht darum, auf durchdachte Weise Kontraste zu schaffen. Ich liebe es, Altes und Neues durch Materialität in Einklang zu bringen und warme Hölzer oder Messing mit klaren, modernen Oberflächen zu kombinieren. Wenn die Texturen miteinander sprechen, wirkt der gesamte Raum zusammenhängend.
3. Geschichten kuratieren
Ein vom Kulturerbe inspiriertes Zuhause sollte sich im Laufe der Zeit harmonisch anfühlen. Mischen Sie geerbte Stücke, Antiquitäten und modernes Design – aber immer mit einem Blickwinkel. Jedes Element sollte eine Bedeutung hinzufügen, nicht Unordnung. Suchen Sie nach Möglichkeiten, Erzählungen einzuweben – eine moderne Leuchte über einem antiken Tisch oder ein modernes Textil auf einem Vintage-Stuhl. Dadurch fühlt sich der Raum bewohnt, persönlich und ruhig erhaben an.
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