Lernen Sie unsere nächsten Design-Gewinner kennen: Nefarious Design

Als unser Next in Design 2025-Gewinner Adam Knight 2020 Nefarious Design ins Leben rief, wählte er einen Namen, der bewusst den Erwartungen widersprach. „Es entstand aus der Idee, Negatives in Positives umzuwandeln“, erklärt er. „So oft fühlen sich Kunden von ihrem Zuhause abgekoppelt oder sind von der Art und Weise, wie sie funktionieren, frustriert. Unsere Aufgabe ist es, dies neu zu definieren – damit sie sich wieder in ihre Räume verlieben.“

Adams eigener Weg in die Inneneinrichtung verlief nicht linear. Nachdem er zunächst Lebensmitteltechnologie studiert hatte, renovierte er aus Spaß die denkmalgeschützte Wohnung seiner Eltern und entfachte so eine Leidenschaft, die ihn an die KLC School of Design führte. Anschließend sammelte er über ein Jahrzehnt Erfahrung im Gastgewerbe und arbeitete zunächst an globalen Restaurantprojekten für Jamie Oliver, bevor er sich Corbin & King anschloss, um berühmte Reiseziele wie The Wolseley, The Delaunay – und The Beaumont zu entwerfen.

Mit Nefarious hat Adam ein Ethos etabliert, das er „Dopamin-Design“ nennt – die Schaffung von Innenräumen, die Freude auslösen und sich für jeden Kunden ganz persönlich anfühlen. Seine Projekte kombinieren Fundstücke aus der Mitte des Jahrhunderts und viktorianische Antiquitäten mit maßgeschneiderten Stücken und cleveren High-Street-Lösungen, immer auf das Budget zugeschnitten, ohne dabei Kompromisse bei der Seele einzugehen. Zusammenarbeit ist der Schlüssel: „Kunden werden Teil von Nefarious“, sagt er. „Gemeinsam bauen wir Häuser, die ihre Geschichten widerspiegeln und ihnen Freude bereiten.“

3 wichtige Designregeln für Nefarious Design

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1. Der Kunde inspiriert das Design
Eine der wichtigsten Gestaltungsregeln für alle unsere Projekte ist, dass der Kunde die Hauptinspiration ist. Das können Sie selbst oder eine Marke sein, aber im Wesentlichen sind Sie das Einzigartigste in einem Zuhause. Jeder von uns hat eine andere Persönlichkeit, wächst mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen auf und mag unterschiedliche Dinge und mag sie nicht, und das sollte wirklich in die Innenräume einfließen. Ich glaube, dass das Dopamin-Design wirklich wichtig ist. Was macht Ihnen konkret Freude? Das könnte die Verwendung von Farben sein, die Erinnerungen an bestimmte Erinnerungen wecken, wie zum Beispiel die Lieblingskrawattenfarbe Ihres Vaters – verwenden Sie diese für die Tischlerei. Oder Sie nutzen ein überliefertes Kunstwerk als Farbinspiration für verschiedene Räume oder sogar das ganze Haus.

2. Persönlichkeit und Planung
Bei den ursprünglichen Plänen für einen Raum gilt: Je interessanter der Plan, desto einfacher ist es, einen interessanten Raum zu schaffen. Wenn Sie nur eine quadratische Kiste bekommen und Möbel hineinstellen, wird es nicht so interessant sein. Wenn Sie dagegen Dinge wie versteckte Türen, geheime Nischen und interessante Elemente wie Krümmungen in den Plan einbauen, wird ein Raum viel einzigartiger und Sie erhalten einen viel interessanteren Hintergrund für alltägliche Ereignisse.

3. Design mit Gegenüberstellung
Dabei geht es nicht nur um die Gegenüberstellung von Materialien – der Einsatz von weichem, plüschigem Samt mit hartem Wurzelholz –, sondern auch um die Gegenüberstellung von Zeiträumen, um etwas Eklektischeres zu schaffen, indem Antiquitäten mit maßgeschneiderten Stücken gemischt werden. Auch in der Art und Weise, wie Sie von der Konzeptphase an denken, gibt es Gegenüberstellungen. Das könnte ein Konzept sein, das auf dem Frühling basiert, aber mit einer dunkleren, stimmungsvolleren Interpretation des Frühlings statt der üblichen Pastelltöne.


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