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Während völlig neutrale Designs einst der Inbegriff von Chic waren, leben wir heute in einer Designwelt, in der Farbe und Charakter vorherrschen. Von satten Juwelentönen bis hin zu Erdtönen – die Farbtrends 2026 mögen mit wärmeren, lebendigeren Farbtönen gefüllt sein, aber Innendesign-Meisterin Leanne Ford bleibt dieses Jahr bei den Klassikern.
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Von einem weichen Berberteppich bis hin zu einem glatten, verspiegelten Couchtisch – Schichten kontrastierender Textur verleihen diesem von Leanne Ford entworfenen Wohnzimmer Wärme und Persönlichkeit.
„Ich fühle mich zu neutralen und monochromatischen Räumen hingezogen, weil sie einen Raum vereinfachen und alles beruhigen, was in meinem geschäftigen Gehirn vorgeht.“ Deshalb werde ich in meinen eigenen Häusern und Projekten immer wieder darauf zurückgreifen“, erklärt Leanne.
„Neutrale Farben fühlen sich warm an, wenn das, was man um sie herum aufträgt, Tiefe und Persönlichkeit hat.“ Ich stelle mir weiße Farbe immer als das Werkzeug vor, das mir eine leere Leinwand bietet, auf der ich mit dem Auftragen von Schichten beginnen kann. In meinem neuen Buch teile ich tatsächlich mein Toolkit dafür FÜHLEN SIE SICH FREI Zuhause. „Ich spreche über die fünf Elemente, auf die ich beim Bau eines monochromatischen Raums immer wieder zurückgreife: Textur, Natur, Vintage, Kunst und Persönlichkeit.“
Leannes goldene Farbregel für neutrale Schemata lautet Schichtung. „Die Textur könnte ein Jute- oder Hochflor-Teppich, eine Leinenpolsterung oder abgenutztes Holz sein.“ Diese Schichten verhindern, dass sich ein neutraler Raum flach anfühlt, und tragen dazu bei, dass er sich weich und lebendig anfühlt“, erklärt sie. Als nächstes kommt die Natur. „Die Natur erdet alles durch Materialien wie einen Steinkamin (siehe Bild oben als Beweis) oder Marmorarbeitsplatten.“ Ich liebe es auch, Zweige von draußen einzubringen und sie skulptural im Raum einzusetzen.“
Viel Textur, lebendige Details und warme Töne verleihen diesem modernen, organischen Esszimmer, das von Leanne Ford entworfen wurde, einen kunstvoll kuratierten, aber dennoch lebenswerten und einladenden Eindruck.
Das Geheimnis jedes neutralen Schemas liegt darin, im Vintage-Stil zu dekorieren und gebrauchte Schmuckstücke oder Möbel zu verwenden, um einer unkomplizierten Farbpalette Tiefe und Geschichte zu verleihen. „Vintage ist unverzichtbar“, sagt Leanne. „Es gibt einfach etwas, das die Zeit mit den Dingen macht.“ Eine Kunst daran. Vintage-Stücke haben diese weise, wissende Perspektive, die neue Dinge einfach noch nicht verdient haben. Sie erzählen eine Geschichte. Sie verleihen Dimension, Tiefe und Seele.“
„Kunst verleiht einem Raum eine persönliche Note.“ „Es bringt Energie in einen neutralen Raum und verhindert, dass er sich zu ruhig oder kontrolliert anfühlt“, fährt Leanne fort. „Persönlichkeit ist die Schicht, die verhindert, dass alles zu ernst oder zu stilvoll wirkt.“ „Ich mag immer etwas Unerwartetes – zum Beispiel eine etwas ausgefallene Beleuchtung in einem traditionelleren Raum.“
Während ein neutrales Wohnzimmer den Ruf hat, sich kalt anzufühlen, sorgt der Schichtansatz von Leanne dafür, dass es sich genauso einladend anfühlt wie jede andere kräftige Farbe. „Wenn diese fünf Elemente vorhanden sind, fühlt sich ein neutraler Raum nie flach an“, sagt Leanne. „Es fühlt sich ruhig, vielschichtig und lebendig an. Das macht es warm.“
Eine zarte Fensterdekoration aus Spitze verleiht diesem von Leanne Ford und Grace Mitchell entworfenen Landhausschlafzimmer schlichte Schlichtheit.
Es geht nicht nur darum, die beste neutrale Farbe auszuwählen, sondern auch darum, sie so zu gestalten, dass sie lebendig und charaktervoll wirkt und nicht flach oder steril. „Was sich ändert, ist die Art und Weise, wie Menschen Neutraltöne verwenden“, erklärt sie. „Wir bewegen uns weg von perfekt aufeinander abgestimmten, eintönigen neutralen Räumen und hin zu Räumen, die sich vielschichtiger und persönlicher anfühlen.“ „Ich sehe mehr Textur, mehr Vintage, mehr natürliche Materialien und mehr Kontrast in den neutralen Paletten selbst.“
Leanne Fords Lieblingsweißfarbe, Sherwin-Williams Shoji White, schmückt die Wände dieses ruhigen Schlafzimmers.
Weiß ist eine Farbe, die immer in einem neutralen Farbschema wirkt und die perfekte Basis für reichhaltigere Details darstellt. Leannes Lieblingsweißfarbe ist Sherwin-Williams Shoji White, ideal, um einem Raum Licht einzuhauchen, ohne dabei ins Schlichte oder Strenge zu geraten. „Es ist ein wärmeres, natürlicheres Weiß, das immer noch sauber und hell wirkt, was ich liebe.“ „Es hat eine weiche Keramikqualität“, fügt sie hinzu. „Fast wie Gips oder Ton – verleiht ihm also Tiefe, anstatt sich flach an der Wand anzufühlen.“
„Es hat auch einen sanften rosa Unterton, der meiner Meinung nach in einem Raum und den Menschen darin sehr schmeichelt“, fügt sie hinzu. „Es wärmt alles gerade genug auf und sorgt dafür, dass sich die Räume ruhig, bewohnt und einladend anfühlen, ohne jemals schwer zu wirken.“ Es ist eines dieser Weißtöne, die sich im Laufe des Tages wunderbar mit dem Licht verändern.“
Von Leanne Ford inspirierte neutrale Einkaufstipps
Neutrale Farben verlassen uns dieses Jahr nicht, aber Leanne sagt, dass sie auf eine für das Jahr 2026 passendere Art und Weise neu interpretiert werden. Schichten gelebter Details, Texturen und viel Persönlichkeit sorgen dafür, dass neutrale Entwürfe über die Gegenwart hinaus Bestand haben – und wem könnte man besser vertrauen als der neutralen Kennerin selbst?
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