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Obwohl Platz an sich schon ein Luxus ist, besteht die Gefahr, dass ein großes, offenes Wohnzimmer kalt und nicht einladend wirkt, wenn es nicht sorgfältig geplant wurde. Das Montecito-Haus von Ellen DeGeneres erreicht dies auf wirklich clevere Weise, indem es durch den Einsatz von Möbeln, Beleuchtung und Teppichen klar definierte Räume unterteilt, um sicherzustellen, dass der große Raum gemütlich und gewollt wirkt.
Es gibt viele Möglichkeiten, ein großes Wohnzimmer gemütlich zu gestalten. Patti Wilbourne, die Gründerin des in Charleston ansässigen Designbüros PWD Studio, erklärt: „Viele offene Grundrisse zeichnen sich heutzutage durch schlichte weiße Wände, minimale Verzierungen und lineare Holzböden aus, wodurch sich große Wohnbereiche undefiniert anfühlen können.“ „Der Schlüssel, um diese weitläufigen Räume nutzbarer und einladender zu machen, liegt in der Schaffung einer tatsächlichen und wahrgenommenen Abgrenzung zwischen verschiedenen Funktionszonen.“ Im Folgenden gebe ich weitere Expertentipps, wie Sie dies erreichen können.
Käufe inspiriert von Ellen DeGeneres‘ Sectional Living Room
Der Schlüssel zum Erreichen dieses Looks liegt, wie Patti sagt, in der Zonierung – dem Konzept, kleinere „Räume“ innerhalb eines großen Raums zu schaffen, indem Möbel gruppiert und Teppiche hinzugefügt werden. „Die Platzierung der Möbel spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung dieser Zonen“, fügt Patti hinzu. „Die Anordnung der Sitzgelegenheiten, um natürliche Gesprächsbereiche zu schaffen, und Teppiche in geeigneter Größe für jede Zone tragen dazu bei, Möbelgruppen optisch zu verankern und Räume innerhalb des größeren Raums zu definieren, ohne den Fluss zu stören.“ „Letztendlich besteht das Ziel darin, unterschiedliche, komfortable Zonen zu schaffen, die sich dennoch als Teil eines harmonischen, durchdacht gestalteten Raums verbunden fühlen.“
Wie können Sie also sicherstellen, dass die Zonen in einem großen Wohnzimmer wie dem von Ellen DeGeneres harmonisch wirken? Die Antwort ist zweifach: Wählen Sie ein zusammenhängendes Farbschema und wiederholen Sie Materialien und Oberflächen im gesamten Raum. Kathryn Nelson, Chefin und Innenarchitektin des in Dallas ansässigen Designstudios KND, erklärt: „Wir sollten uns große Wohnzimmer als eine Ansammlung bewusster Momente vorstellen und nicht als einen übergroßen Raum.“ Teppiche tragen dazu bei, jede Zone zu erden, sei es zum Gespräch, Faulenzen oder Lesen, während eine zusammenhängende Farbpalette und Materialgeschichte dafür sorgen, dass sich der Raum einheitlich anfühlt. Durch die durchgehende Wiederholung von Tönen, Oberflächen und Formen bleibt der Raum optisch verbunden, elegant und mühelos bewohnbar.“
Und obwohl es verlockend sein kann, einen großen Raum zu nutzen und Ihre Möbel auszubreiten, ist es ein wichtiger Tipp, sie von den Wänden fernzuhalten. Laura Williams, Gründerin und Hauptdesignerin von Living Oak Interior Design in Texas, erklärt: „Der größte Fehler, den ich in großen Wohnzimmern sehe, besteht darin, alle Möbel an die Wände zu drängen.“ Wenn Sie ein Sofa oder ein Paar Stühle von der Wand wegschweben, entsteht sofort ein Gefühl der Intimität und signalisiert, dass ein Raum einen Zweck hat. Ich stelle mir gerne einen großen Raum vor, in dem Gespräche stattfinden. Eine Gruppe könnte Ihr Hauptsitzbereich mit einem Kamin sein, während eine zweite Gruppe in der Nähe eines Fensters zu einer Leseecke mit einem bequemen Stuhl wird.
Was die Teppiche betrifft, so hat Ellen DeGeneres ihre beiden Hauptsitzbereiche subtil definiert – ein cleverer optischer Trick. Wenn Sie sich fragen, welche Teppichgrößen für ein Wohnzimmer am besten geeignet sind, erklärt Brittany Rediger, Gründerin und Hauptdesignerin von Rediger Design mit Sitz in Oregon: „Stellen Sie im Hauptsitzbereich sicher, dass die Vorderbeine jedes Stücks etwa 12 Zoll über dem Teppich sitzen.“ Es ist in Ordnung, wenn die Rückseiten dieser Ankerstücke herunterhängen. Das trägt tatsächlich dazu bei, eine Verbindung mit den umliegenden Zonen herzustellen, anstatt den Sitzbereich auf dem zu isolieren, was ich „Teppichinsel“ nenne.“
Denken Sie abschließend an die Beleuchtung. Diese auffälligen Kronleuchter sind im Wohnzimmer von Ellen DeGeneres nicht zu übersehen, aber sie sind nicht nur ein Design-Statement, sondern auch eine weitere Möglichkeit, die einzelnen Räume zu definieren. Brittany erklärt: „Wenn ich eine Zone mit Beleuchtung definiere, denke ich vertikal darüber nach.“ Ihre Deckenleuchte fungiert als Scheitelpunkt. Sie zentriert und verankert den Bereich von oben, so wie der Teppich ihn von unten erdet“, fügt sie hinzu. „Die Deckenleuchte definiert die Mitte, während Tisch- und Stehlampen an den Rändern ein stimmungsvolles Licht erzeugen und Wandleuchter als subtile Grenzmarkierungen fungieren können, die den Raum optisch umrahmen.“ Dieser mehrschichtige Ansatz schafft einen leichten Baldachin über der Zone.“
Der Trick bei der Schaffung gezielter Zonen in einem großen Raum liegt also in der Gruppierung von Möbeln, einem konsistenten und zusammenhängenden Schema und der Verwendung von Teppichen und Beleuchtung, um diese Bereiche weiter abzugrenzen. Weitere Ideen finden Sie in diesem Zoneneinteilungstrick, den Designer für Gesprächswohnzimmer anwenden.
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