Röcke sind out, Quasten sind in. Das gehörte zu den klarsten Trenderkenntnissen des diesjährigen WOW!house, bei dem Designer wie Sara Cosgrove, Studio Enass, Zardi & Zardi und Sean Symington mit überwältigender Mehrheit Fransen als „Oma“-Detail bevorzugten und die Rock-Obsession des letzten Jahres gegen das neue veraltete Detail-du-jour eintauschten.
Shea McGee, die nicht unerheblich dazu beigetragen hat, Schürzenmöbel in den Mainstream zu bringen, scheint bereits weitergezogen zu sein. In ihrer neuesten Kollektion für Target sind Quasten auf Beistelltischen aus antikem Messing und Nachttischen aus Wurzelholz gelandet, während Anthropologie es ermöglicht, fast überall Fransen anzubringen, von Couchtischen bis hin zu raffinierten, protzigen Badezimmeraccessoires.
Und da es ohne Hotels nichts zu reden gibt, ist es erwähnenswert, dass Hotspots wie das Hotel Chelsea in New York und das Chateau Marmont in Los Angeles seit Jahrzehnten die Randflagge hissen – und wohl noch nie cooler waren.
Vorhänge, Kissen, Lampenschirme, Möbel – nirgendwo ist man vor dem Quasten-Trend im Jahr 2026 sicher. Nicht, dass wir das wollen. Tut mir leid, Oma: Wir behalten die Vorhangbänder.
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