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In diesem süßen Video, das Brooke Shields auf Instagram gepostet hat und in dem sie mit ihrer Tochter Rowan Henchy tanzt, werden die Adleraugen unter Ihnen vielleicht mehr als nur die tollen Tanzbewegungen der Schauspielerin bemerken. Es waren die beiden Stühle mit roten Akzenten, die mir sofort ins Auge fielen und mich an einen Designertrick erinnerten, der nie versagt.
Bei der Theorie des unerwarteten Rots geht es darum, einen Raum mit nur einem Hauch des leuchtenden Farbtons zu unterstreichen und ihn an ein oder zwei weiteren Stellen wiederzugeben, um sicherzustellen, dass er gewollt und nicht zufällig aussieht und für einen auffälligen Look sorgt – nicht unähnlich einer perfekt polierten roten Lippe.
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Kaufen Sie rote Akzentstücke für Ihr Wohnzimmer
Auch wenn es vielleicht nicht instinktiv erscheint, einem ansonsten neutralen Raum ein Paar kühne und helle Akzentstühle hinzuzufügen – sehen Sie sich die weiße Couch, den Glastisch und den blaugrauen Teppich und die Möbel von Brooke Shields an – ist es ein einfacher, aber mutiger Schritt, der unglaublich wirkungsvoll ist.
Doch was macht gerade die Dekoration mit Rot so wirkungsvoll? „Rot ist die einzige Farbe, die gleichzeitig alt und eindringlich wirkt“, erklärt Rebecca Formichella, Gründerin und Hauptdesignerin von Studio Formichella in NYC. „Die Farbe verleiht jedem Innenraum eine spürbare Geschichte; Es erinnert an lackierte Chinoiserien, römische Villen und skandinavische Bauernhäuser, wirkt aber im richtigen Kontext nie veraltet.“
Und es sind nicht nur die Stühle, die den Akzentton setzen. Ein Teil des Erfolgs der Theorie besteht darin, dass der Farbton an anderer Stelle im Raum wiederholt wird, sodass er eher absichtlich und stilisiert als zufällig wirkt. Rebecca führt aus: „Keine andere Farbe verzaubert einen neutralen Raum auf die gleiche Weise, aber selbst ein kräftiger Rottupfer braucht ein Echo.“ Ein einzelner Stuhl kann sich verloren anfühlen, aber wenn man auch nur einen Hauch davon woanders hinträgt, sei es eine skulpturale Vase, ein auffälliger Überwurf oder ein Teppich, wandert das Auge und der Raum wird lebendig.“
Im Wohnzimmer von Brooke Shields reichen ein paar Bildbände (wie „The Red Book“ von CB2) und ein Hauch von Rot in Stoffen und Skulpturen aus, um den Zweck zu erfüllen. Louie Drehmer, Gründerin von Art & See, warnt davor, es mit zu vielen kleinen roten Akzenten zu übertreiben. „Es kann leicht passieren, dass die Farbe über mehrere Regale und Oberflächen verstreut ist, sodass sich ein geschäftiger Eindruck machen kann, selbst wenn jeder Artikel für sich genommen schön ist.“
Stattdessen empfiehlt Louie, die 60-30-10-Regel zu berücksichtigen, um sicherzustellen, dass der Raum ausgewogen aussieht. „Halten Sie den Raum bei ungefähr 60 % neutral, 30 % unterstützenden Tönen und 10 % Akzent (wobei der Akzent Ihr Rot ist)“, rät er. „Ein starkes Stück mit viel Luft zum Atmen lässt den Blick zur Ruhe kommen, anstatt im Raum herumzuprallen.“ Keramik und kleinere Dekorationsstücke können dann als unterstützende Akteure fungieren, funktionieren aber am besten als subtile Echos und nicht als Hauptereignis.“
Um diesem Look eine besondere Note zu verleihen, tauschen Sie das kräftige Kirschrot gegen einen natürlicheren Farbton aus – erdiges Rot ist der Farbton, den die Designer im Jahr 2026 lieben.